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Zitherworkshop mit Konzert am 30.3.2019

(cs) Markneukirchen wird für vier Tage erneut zum Mekka für Zitherspieler. Vom 28. bis zum 31. März 2019 veranstaltet der Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen gemeinsam mit der Firma Horst Wünsche Zupfinstrumentenbau KG einen mehrtägigen Zitherworkshop sowie ein Konzert mit herausragenden Solisten dieses vielseitigen Instrumentes.

Als Dozenten und Konzertsolisten konnten Univ. Prof. Wilfried Scharf, Veronika Reiter und Edith Conti Rossini gewonnen  werden. Die aus Österreich stammenden Virtuosen sind in der Musikstadt längst keine Unbekannten mehr, haben sie doch bereits mehrfach viel beachtete Konzerte und internationale Workshops hier gegeben. Gerade auch die neuen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz der E-Zither ergeben, konnte Edith Conti Rossini mit ihrer Band „Vienna Blue“ dabei eindrucksvoll demonstrieren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie bei Prof. Wilfried Scharf, genauso wie auch Veronika Reiter, die ihre Ausbildung bei ihm im Jahr 2015 mit dem Master of Art abschloss.

Wilfried Scharf erlernte bereits mit 6 Jahren das Zitherspiel, doch erst nach seiner Ausbildung zum Hauptschullehrer, begann er schließlich 1982 sein Zitherstudium am Konservatorium Innsbruck. Heute ist er Univ. Professor an der Anton-Bruckner Privatuniversität in Linz. Als international bekannter Zithervirtuose nimmt er Auftritte im In- und Ausland wahr, zusammen mit dem von ihm gegründeten und geleiteten Ensemble „Salzburger Saitenklang“. Er gründete den Verein „Der Zitherfreund“ zur Förderung der Zither- und Saitenmusik in Österreich.

Gemeinsam werden die drei Dozenten ihr Wissen und Können auf der klassischen Zither im Workshop an die Teilnehmer weitergeben und in einem Konzert am Samstag, den 30. März 2019, 20.00 Uhr in der Villa Merz, Adorfer Straße 38 in Markneukirchen unter Beweis stellen.

Karten für das Konzert sind zum Preis von 9,00 € an der Abendkasse erhältlich.

Reservierungen werden gern unter der Telefonnummer 037422/3161 oder per Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. entgegen genommen.

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Klassisch gerockt ins neue Jahr - Neujahrskonzert 2019

 

Eintrittskarten zum Neujahrskonzert jetzt im Vorverkauf

(cs) Was sind eigentlich echte Klassiker der Musik? - Elvis Presley? Walzer von Johann Strauß? „Memory“ aus dem Musical „Cats“ oder vielleicht doch auch ein Hit der Rolling Stones?

Für die Musiker des Sinfonieorchesters Markneukirchen unter der Leitung von Matthias Spindler zählen sie alle zu den „Klassikern“ der Musikgeschichte und sollen gemeinsam mit einer Auswahl beliebter Werke von Franz Schubert bis Deep Purple im Neujahrskonzert am 12. Januar 2019, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen erklingen.

Zum ersten Mal steht das Sinfonieorchester gemeinsam mit einer Band auf der Bühne. Die Musiker von „Nobody“ werden an diesem Abend hin und wieder für die etwas rockigeren Töne im Orchesterklang sorgen, während Sängerin Jana Sammer ein gefühlvoll-romantisches Flair in die Musikhalle zaubern wird.

Freuen dürfen sich alle Gäste auch auf Martin Voigt, der sie als Moderator durch den Abend begleitet.

Eintrittskarten für das Neujahrskonzert sind ab sofort in der Tourist-Information im Gerber-Hans-Haus Markneukirchen (Tel.: 03 74 22 / 40 775, E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) erhältlich oder am Konzertabend an der Abendkasse.

Vorverkauf 14 € / 12 € , Abendkasse 16 € / 14 € einschließlich Pausengetränk

 

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Neujahrskonzert 2019 - Klassisch gerockt ins neue Jahr

(gd)- Unter diesem Motto fand am 12. Januar 2019 vor ausverkauftem Hause das traditionelle Neujahrskonzert statt. Es war wohl für die Markneukirchner Konzertszene ein besonderer Abend, denn auf der Bühne nahmen nicht nur die Musiker des Sinfonieorchesters Platz –  den Background der Bühne beanspruchte eine Markneukirchner Rockband, die wohl fast jeder in dieser Stadt kennt: „Nobody“!  Bereits in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts gehörte diese Formation zu den bekanntesten Hardrock-Bands Sachsens; und so war es auch nicht verwunderlich, dass zu diesem Neujahrskonzert einige Besucher gesichtet wurden, die man wohl sonst seltener bei den Konzerten unseres Orchesters sieht.

Matthias Spindler, Dirigent des Orchesters, erzählte, dass er schon lange mit dem Gedanken schwanger ging, ein gemeinsames Konzert mit einer Rockband zu gestalten. Und im Frühjahr des vergangenen Jahres kam dann der Chef von Nobody, Rainer Wild, zu ihm und machte eben diesen Vorschlag. Und so war dieser glorreiche Gedanke geboren, der in einem mitreißenden Neujahrskonzert gipfelte.

„Der Spaß ging quer durch die Generationen!“ (Matthias Spindler), d.h., es war bei dieser Konzertpremiere wohl für jeden Musikgeschmack etwas dabei.  Für die Orchestermitglieder war es wohl eine besondere Herausforderung, sich den speziellen Rhythmen, Melodien und der Intensität der Band zu stellen und eine neue Klang-Symbiose zu schaffen, die letztendlich die Zuhörer im Saal überzeugte und begeisterte.

Natürlich dürfen in einem Neujahrskonzert Walzer und Polka nicht fehlen; und so erklangen gewissermaßen als musikalische Umrahmung für die Neujahrsansprache unseres Bürgermeisters Andreas Rubner die Freikugeln-Polka op. 326 und der Walzer „Bei uns z’Haus“, beides natürlich von Johann Strauß.

 

Nach einer kurzen Begrüßung der Ehrengäste und Konzertbesucher und dem Dank an die Band und das Orchester galt das Augenmerk des Stadtoberhauptes vor allem dem politischen Leben. „Demokratie funktioniert nur so, dass man sich letztendlich immer einigen muss, wenn es weitergehen soll!“. Indem er die diffusen Ängste der Menschen vor Überfremdung und Kriminalität, die tiefe Unzufriedenheit vieler Bürger über die Politik der Regierung in den Mittelpunkt seiner Rede stellte, zeigt, dass Andreas Rubner ein Stadtoberhaupt ist, der die Sorgen der Bürger ernst nimmt und versucht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um sie zu verstehen. Deshalb ruft er auch zu Toleranz, Transparenz und Offenheit auf und weist darauf hin, dass die Kinder und Jugendlichen in den Schulen und anderen Ausbildungseinrichtungen verstärkt lernen müssen, wie Demokratie funktioniert. „Die da oben sind gar nicht so weit weg, und sie wollen wissen, wo uns der Schuh drückt.“ – Und so konnte auch Bürgermeister Rubner Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer für ein Bürgerforum am 5. Februar in der Musikhalle gewinnen.

 

Sehr verärgert und traurig zeigt er sich über den Vandalismus einiger Unverbesserlicher, die keinerlei Achtung vor Eigentum und Gemeingut haben.

Durch einen Blick in die nähere Zukunft verriet der Bürgermeister, welche Investitionen in diesem Jahr noch getätigt werden, um medizinische Versorgung, Gebäude- und Straßenbau und das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt zu verbessern.

Und dann ging‘s richtig los mit der Musike! Der musikalische Bogen spannte sich von Johann Strauß über Franz Lehar, Henry Mancini, Aram Chatschaturjan, Edward Elgar, Andrew Lloyd Webber bis hin zu Uriah Heep, den Rolling Stones und Deep Purple. Und diese unterschiedlichsten Musikstile verknüpfte Martin Voigt mit seiner humorvollen und geistreichen Conference gekonnt zu einem großen musikalischen Strauß, der durch Katrin Geipels herrliche Blumendekoration (Blumenhaus am Roten Markt) optisch noch verstärkt wurde.

Es würde wohl den Rahmen sprengen, wollte man auf jeden einzelnen Programmpunkt eingehen, doch „das Sinfonieorchester wäre nicht das Sinfonieorchester, wenn es nicht einige Überraschungen der besonderen Art für Sie bereithalten würde“ (M. Voigt). Und so sollen hier einige musikalische Highlights hervorgehoben werden, wie z.B. Fantasia um „Greensleeves“ von Ralph Vaughan Williams – eine wunderschöne Bearbeitung des bekannten englischen Volksliedes, in der das ausdrucksstarke Spiel des Orchesters durch Urs Hufenbach  (Klavier) und Thomas Hendel (Gitarre) noch unterstützt wurde. Oder der Song „Moonriver“ vom bekannten Filmkomponisten Henry Mancini, der von der vielseitigen Sängerin Jana Sammer in einer sehr differenzierten und stimmlich ansprechenden  Interpretation dargeboten wurde. Der Säbeltanz von A. Chatschaturjan –  am Xylophon der wieder brillant aufspielende Johannes Kilian undein temperamentvolles Orchester –  war ein weiteres Highlight. Nicht nur mit A Tribute to the King,  eine Hommage an Elvis Presley, bewies das Sinfonieorchester erneut, dass es durchaus in der Lage ist, sich im großen Bereich der Pop-Musik sicher zu bewegen, sondern auch im gemeinsamen Musizieren mit der Band Nobody zeigte das Orchester seine Flexibilität und Vielseitigkeit. Aber auch die vier Musiker der Band, denen es auch sichtlich Spaß gemacht hat, mit einem klassischen Sinfonieorchester zu musizieren, bewiesen Kreativität und Teamgeist, indem sie sich als Teil eines großen Klangkörpers gut einfügten. Gut in Erinnerung werden wohl in diesem Zusammenhang Satisfaction (Rolling Stones) oder auch Smoke on the Water (Deep Purple) bleiben! Aber auch das „Kontrastprogramm“ zu den sehr klanggewaltigen Rock-Titeln, wie z.B. Salut d’amour (Edward Elgar) oder auch die wunderschöne Musik aus Suite d’Amelie von Yann Tiersen mit Richard Wunderlich am Akkordeon, begeisterte das Publikum.

Und so war es auch nicht verwunderlich, dass am Schluss der Veranstaltung das Publikum mit Standing Ovations noch die übliche Zugabe „erzwang“ – den Radetzky-Marsch von Johann Strauß. Der ansonsten das Orchester sehr souverän leitende Dirigent Matthias Spindler schien hierbei überflüssig zu sein!

Der einzige Wehrmutstropfen dieses Abends, dass die Solisten leider alle „im Hintergrund wirkten“, war wohl der bühnentechnischen Situation geschuldet.

Fazit des Abends: „Das war Spitze!“

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