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Auslosung der Wettbewerbsreihenfolge 2019

„If music be the food of love, play on …“ (W. Shakespeare)

(gd) – Zum 54. Male trifft sich in diesen Maitagen die musikalische Jugend der Welt zum friedlichen Wettstreit um die begehrten Preise eines internationalen Instrumentalwettbewerbes, in diesem Jahr in den Fächern Violoncello und Gitarre. Diese oben zitierten Worte des großen englischen Dramatikers W. Shakespeare – Prof. Julius Berger, der ehemalige Präsident des IIW für Saiteninstrumente, erwähnte sie in einer seiner wunderbaren Reden – könnten auch als Motto über diesem musikalischen Wettstreit stehen. Diese Wettbewerbe, in denen sich junge Menschen der verschiedensten Nationen, Kulturen und Sprachen treffen, diskutieren, sich austauschen, freundschaftlich miteinander umgehen und musizieren, bringen ein wenig Licht in die Dunkelheit der Zeit und zeigen der politischen Welt, wie friedlich es trotz aller Unterschiede und konkurrierenden Strebens  zugehen kann!

Eingeleitet wurde der Empfang zur Eröffnung des 54. Internationalen Instrumental-wettbewerbes Markneukirchen am 09.05.2019 mit der Wettbewerbsfanfare, gespielt vom Blechbläserquintett des Stadtorchesters. Danach begrüßte Bürgermeister Andreas Rubner die Teilnehmer des Wettbewerbes auf das herzlichste, dankte ihnen, dass sie die weite Reise auf sich genommen haben, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg. Er hieß auch die Mitglieder der hochkarätigen internationalen Jury unter der Leitung des neuen Präsidenten Prof. Thomas Selditz willkommen, die „Garant sind für eine hohe fachliche Qualität des Wettbewerbes“. Zum Schluss richtete er seinen Dank an diejenigen, ohne deren Hilfe und Unterstützung kein Wettbewerb möglich ist – die finanziellen und materiellen Sponsoren aus Stadt und Land und das Organisationsteam im Rathaus unter der Leitung von Frau Carola Schlegel.

Andreas Rubner forderte die Teilnehmer auf, sich trotz allen Übens und trotz aller Konzentration etwas Zeit zu nehmen, diese einzigartige Stadt kennenzulernen, denn nur der Wettbewerbsort Markneukirchen bietet den jungen Musikern diese Nähe zu den Herstellern der Instrumente und die Chance, mit diesen ins Gespräch zu kommen.

„Die Feuertaufe“ als neuer Präsident des IIW Markneukirchen erlebte nun Prof. Selditz, der seinen Willkommensgruß an alle Teilnehmer richtete und darauf hinwies, dass er auch einmal hier in Markneukirchen auf „der anderen Seite“ als Musiker stand. „… und wir wissen, dass es um Kunst geht, es geht um Ihre Entwicklung, um Ihr Fortkommen, und dass Sie hier in den nächsten Tagen viel lernen können. Die Jury ist „interessiert an Ihrer künstlerischen Leistung, wie möchten, dass Sie unvergessene Tage in Ihrer Erinnerung mit nach Hause nehmen können“. Als „Gegenwert“ für den großen Aufwand, den sie betrieben haben, um diesen Wettbewerb bestreiten zu können, erhalten die Teilnehmer z.B. das Gefühl neuer Erfahrungen oder das Feedback durch die Jury.

Carola Schlegel und Stefanie Haller stellten im Anschluss die Mitarbeiter des Org.-Büros vor; und dann kam der spannende Augenblick, in dem Prof. Selditz den Buchstaben B aus der Losschüssel zog, mit dem die Auswahlprüfungen beginnen. So müssen also im Fach Violoncello Gustaw Bafeltowski aus Polen und im Fach Gitarre Jiho Ban aus Südkorea sich als erstes den strengen Ohren der Juroren stellen.

Im Anschluss begrüßte Prof. Selditz die einzelnen Jurymitglieder, die sich im Anschluss kurz selbst vorstellten.

Im Fach Violoncello sind 51 Teilnehmer angereist, die sich dieser Jury stellen dürfen:

  • Prof. Maria Kliegel (Deutschland) Vorsitz
  • • Prof. Yi-Bing Chu (China)
  • • Prof. Zdzisław Łapiński (Polen)
  • • Prof. Jelena Očić (Kroatien)
  • • Prof. Csaba Onczay (Ungarn)
  • • Prof. Marko Ylönen (Finnland)

Im Fach Gitarre haben 31 Teilnehmer den Weg nach Markneukirchen gefunden und dürfen dieser Jury vorspielen:

  • Prof. Thomas Müller-Pering (Deutschland) Vorsitz
  • • Prof. Joaquin Clerch (Kuba)
  • • Prof. József Eötvös (Ungarn)
  • • Prof. Margarita Garcia Escarpa (Spanien)
  • • Prof. Pablo Marquez (Argentinien)
  • • Prof. Raphaella Smits (Belgien)
  • • Prof. Alexander Swete (Österreich)

Nach einem weiteren Musikstück mit dem Blechbläserquintett und allgemeinen Informationen stellte der Bürgermeister kurz die Musikstadt  Markneukirchen vor. Eine kleine Ausstellung einiger Handwerksmeister aus Markneukirchen, wie z.B. die Firma Jürgen Voigt (Blechblasinstrumente), Reinhard Bönsch (Streichinstrumente), Fa. Armin und Mario Gropp (Gitarrenbau), Ekkard Seidl (Streichinstr.), Frank-Peter & Markus Dietrich (Gitarrenbau), Klaus & Frank Schlegel (Streichinstr.), Horst Wünsche (Zupfinstrumentenbau),  Stefan Kreul (Streichinstr.), Udo & Carola Kretzschmann (Streichinstr.), Fa. Rohema (Percussion), Karin Wunderlich (Streichinstr.) und Joachim Schneider (Gitarrenbau) unterstrich in überzeugender Weise die große Bedeutung, die Markneukirchen für die Musikwelt hat, und fand ein reges Interesse bei Teilnehmern und Juroren.

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