2013 - Viola, Violoncello

Viola


2. Hiyoli Togawa

Japan

Biografie

Hiyoli Togawa hat ihren Diplomabschluss, nach langjährigem Studium bei Rainer Moog, bei Antoine Tamestit abgelegt. Sie war Bratschistin des Schnitzler Quartetts und des Quatuor CoryFeye, mit dem sie in Brüssel beim Artemis Quartett studierte. Jetzt ist sie Studentin von Hariolf Schlichtig in München. Zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte führten sie durch Europa und Japan. Konzerte und Interviews wurden beim WDR übertragen. Hiyoli Togawa wurde mit zahlreichen Förderpreisen ausgezeichnet.


3. Kyoung Min Park

Südkorea

Biografie

Kyoung Min Park wurde 1990 in Seoul (Südkorea) geboren und erhielt ab ihrem 6. Lebensjahr Klavier- und Violinunterricht. Im Alter von 11 begann sie mit dem Violaspiel. Sie studierte zunächst an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Ulrich Schönauer und Wolfgang Klos. Bevor sie 2008 zu Prof. Walter Kussner an die Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin wechselte. Gegenwärtig ist sie Studentin bei Prof. Tabea Zimmermann.
Neben mehreren Preis in ihrem Heimatland errang Kyoungmin Park u.a. einen ersten Preis beim Festival in Bled sowie Preise beim Internationalen Lionel Tertis Viola Wettbewerb, beim Max Rostal Wettbewerb sowie den Carl Flesh Preis.
Als Solistin spielte sie mit der Philharmonie Baden-Baden, der polnischen Kammerphilharmonie, dem Hamburger Festival Orchester und dem Korean Symphony Orchestra. Orchestererfahrung sammelte sie u.a. bei der Potsdamer Kammerakademie. Sie gab Konzerte mit dem rumänischen Radio Orchester und im Rahmen der International Music Academy Switzerland unter Seiji Ozawa und Nobuko Imai sowie beim Internationalen Zermatt Festival.
Meisterkurse führten Sie zu Volker Jacobsen, Barbara Westphal, Tatjana Masurenko, Eberhard Feltz, Wilfried Strehle, Nobuko Imai und Hartmut Rohde.


3. Manuel Vioque-Judde

Frankreich

Biografie

1991 geboren, lernt Manuel Vioque Judde mit 5 Jahren innerhalb der Familie Bratsche zu spielen. Mit 9 Jahren beginnt er seine Ausbildung bei Maîtrise de Radio France, wo er unter der Leitung von Toni Ramon singt. Gleichzeitig setzt er seinen Bratschen-Unterricht fort und wird im Alter von 15 Jahren einstimmig im Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, in der Klasse von Jean Sulem, zugelassen. Nachdem er das Masterdiplom der Interpretation erhalten hat, wird er 2012 zum Diplôme d’Artiste Interprète zugelassen und bereitet mit der Unterstützung des Konservatoriums einen Zyklus von Konzerten vor mit dem Schwerpunkt „Englische Musik Anfang des 20. Jahrhunderts“.
Von Kammermusik begeistert, gibt er häufig Konzerte, spielt Sonaten begleitet vom Pianist Cédric Lorel oder auch mit dem Streichterzett von Dalton Vioque, und gastiert bei zahlreichen Festspielen, 2012 in Obernai in Begleitung von Geneviève Laurenceau, in Rolle in der Schweiz bei der von Seiji Ozawa gegründeten Kammermusik Akademie.
Als Solist spielt er mit dem Orchestre Français des Jeunes den Solopart von „Don Quichotte“ von Richard Strauss an der Seite von Gary Hoffmann, und später von Sonia Wieder Atherton. Im Februar 2014 wird er das Konzert für Bratsche von Béla Bartok in der Cité de la Musique in Paris spielen, begleitet vom Orchestre des Lauréats du Conservatoire de Paris. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe: erster Preisträger beim Wettbewerb Junger Bratschisten (Frankreich 2006), dritter Preisträger beim internationalen Beethoven Wettbewerb (Tschechische Republik 2010), erster Preisträger und Sonderpreis beim internationalen Wettbewerb von Llanes (Spanien 2010). 2012 wurde er Preisträger der Stiftung L'or du Rhin.

Violoncello


1. Bruno Delepelaire

Frankreich

Biografie

Bruno Delepelaire begann im Alter von 5 Jahren Violoncello zu spielen und studierte ab 2009 am Pariser Conservatoire bei Philippe Muller. Zudem besuchte er Meisterklassen von Jens-Peter Maintz, Wolfgang-Emanuel Schmidt, François Salque, Wen-Sinn Yang und Wolfgang Boettcher. Er sammelte Orchestererfahrung beim Verbier Festival Orchestra und beim Gustav Mahler Jugendorchester, als Solist trat er mit dem Münchner Rundfunkorchester und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen auf. Bruno Delepelaire gewann 2012 den Ersten Preis beim internationalen »Karl Davidoff Cellowettbewerb« im lettischen Kuldiga sowie – gemeinsam mit seinem Streichquartett – den Preis für die beste Aufführung eines Werks von Joseph Haydn beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Hamburg. Seit Oktober 2012 ist er Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, wo er von Ludwig Quandt unterrichtet wird. Seit April 2013 ist er zusätzlich Student an der UdK Berlin bei Jens-Peter Maintz.


3. Sol Daniel Kim

Österreich

Biografie

Der Cellist Sol Daniel Kim, geboren 1990 in Wien, bekam schon im Alter von 6 Jahren seinen ersten Violoncellounterricht. Jedoch sollte Cello nicht sein einziges Instrument bleiben. So begann er zwei Jahre später auch Klavier zu spielen, denn er war schon im Kindesalter sehr an der Musik interessiert, die ihm quasi in die Wiege gelegt wurde, ist doch seine Mutter Opernsängerin.
Entschlossen, den Weg eines Cellisten einzuschlagen, ging er im Jahr 2000 an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und wurde dort von Christine Vitoux-Erben und Valentin Erben in die Vorbereitungsklasse aufgenommen. Nach 9 gemeinsamen Jahren wechselte er schließlich zur Klasse von Heinrich Schiff, bei dem er von 2009 bis 2012 studierte und mit Auszeichnung den 2. Studienabschnitt (Bachelor) absolvierte. Derzeit studiert er im Masterstudiengang bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin.
Seine musikalische Ausbildung endet aber nicht hier, denn er nahm auch an vielen Meisterkursen teil, wo er unter anderem mit Heidi Litschauer, Gary Hoffman, Anner Bylsma, Christoph Richter, Frans Helmerson und Jens Peter Maintz arbeiten durfte.  Dass seine schulische Ausbildung bei all dem nicht zu kurz kam, zeigt sein Abschluss am Musikgymnasium Wien, wo er 2009 mit einem ausgezeichneten Erfolg maturierte.
Im Jahr 2007 wurde er mit 16 als jüngstes Mitglied des UBS Verbier Festival Orchestras aufgenommen und hatte die Möglichkeit mit berühmten Dirigenten wie Manfred Honeck, Zubin Metha, Charles Dutoit, Esa-Pekka Salonen, Sir Andrew Davis und renommierten Solisten wie Martha Argerich, Anne Sophie Mutter, Joshua Bell und Evgeny Kissin zu musizieren. Es folgte eine Tour mit dem UBS VFO mit Martha Argerich und Charles Dutoit durch die USA und Europa, wo er in berühmten Sälen, wie der Walt Disney Hall in Los Angeles, Avery Fisher Hall in New York und der Züricher Tonhalle, um nur einige zu nennen, spielte.


3. Edward King

Neuseeland

Biografie

Der neuseeländische Cellist Edward King gab in seinem Heimatland zahlreiche Konzerte, u.a. mit dem New Zealand Symphony Orchestra, dem Kammerorchester Opus und dem Christchurch Symphony Orchestra sowie Solo- und Kammermusikkonzerte.
Als Mitglied des Leonari Trio, ausgezeichnet mit dem internationalen ROSL Arts/Pettman Stipendium für ein neuseeländisches Kammerensemble, bereiste Edward King 2010 Großbritannien und gab Konzerte an Orten wie St-Martin-in-the-Fields, St. James Piccadilly sowie beim Budleigh Salterton Summer Festival und dem Edinburgh Festival Fringe.
Er ist Preisträger bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim 43. NZ Nationale Concerto Competition (1. Preis), beim 19. Gisborne International Music Competition (3. Preis), beim Johann Andreas Stein-Wettbewerb, 2012 (1. Preis) und beim Internationalen Lutosławski-Wettbewerb in Warschau (3. Preis).
Zudem wurde er mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Patricia Pratt Stipendium in Musical Performance, dem Sir Henry Cooper Memorial Stipendium und der Sir Edmund Hillary-Medaille. Edward King ist Absolvent der University of Waikato (Neuseeland), wo er Sir-Edward-Hillary-Stipendiat war. Darüber hinaus hat er an Meisterkursen bei Franz Helmerson, Uzi Wiezel, Philippe Muller, Gautier Capuçon, und Ralph Kirshbaum teilgenommen. Edward King studiert derzeit bei Prof. Julius Berger am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg.