2012 - Horn, Tuba

Horn


1. Peter Müseler

Deutschland

Biografie

Peter Müseler wurde 1988 in Suhl/Thüringen geboren. Von 2001 bis 2008 besuchte er das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar. Von 2000 bis 2005 nahm er Unterricht bei Professor Reiner Heimbuch in Weimar. Danach unterrichtete ihn bis 2008 Robinson Wappler. Peter Müseler nahm im Oktober 2008 bei Professor Dallmann an der Universität der Künste in Berlin das Studium auf und seit August 2011 ist er Akademist bei den Bamberger Symphonikern. Orchestererfahrung sammelte er 2009 beim Rias Jugendorchester und bei Baltic Youth Philharmonic, 2010 sowie im Gustav Mahler Jugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie und 2011 beim Pacific Music Festival (Sapporo). Daneben hilft er im Konzerthausorchester Berlin und im Mahler Chamber Orchestra aus. Im September 2010 gewann der Hornist beim Kammermusikwettbewerb der Alice-Samter-Stiftung den 3. Preis. 2011 wurde er in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen, erhielt ein Stipendium und gewann den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben innerhalb des deutschen Musikwettbewerbs in Berlin, bei dem er in die 3. Runde kam. Im September 2011 wurde Peter Müseler dritter Preisträger beim International Performers Competition in Brno/Tschechien.


2. Maciej Baranowski

Polen

Biografie

Maciej Baranowski wurde am 3. Mai 1989 im polnischen Zielona Góra geboren. Dort erhielt er an der Państwowa Szkoła Muzyczna bei Professor Ivan Moroz seinen ersten Hornunterricht und wechselte nach Abschluss der Schullaufbahn 2007 an die Universität der Künste in Berlin, an der er bis heute von Professor Christian Friedrich Dallmann unterrichtet wird. Maciej Baranowski kann mit 22 Jahren bereits auf eine lange künstlerische Laufbahn zurückblicken. So spielte er beispielsweise schon beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, bei der Bachakademie Stuttgart, dem Mahler Chamber Orchestra und der deutschen Kammerphilharmonie Bremen und ist seit diesem Jahr an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Er war bereits Stipendiat verschiedener Stiftungen und Einrichtungen, so unter anderem beim „Minister Kultury i Dziedzictwa Narodowego RP“ im „Program Stypendialny „Młoda Polska“, der ad infinitum Foundation und der Paul Hindemith Gesellschaft. Maciej Baranowski gewann außerdem eine beachtliche Anzahl von Preisen sowohl in Polen selbst, als auch international. Darunter bei Wettbewerben wie dem Ogólnopolskie Przesłuchania Instrumentów Dętych Blaszanych 2003 in Częstochowa/Polen den ersten Preis, beim Międzynarodowy Konkurs „Muzyka Nadziei“ 2004 in Homel/Weißrussland den ersten Preis, 2007 beim 59. Internationalen Musikwettbewerb Prager Frühling eine Auszeichnung und beim zweiten Internationalen Musikwettbewerb in Sannicandro di Bari den ersten Preis. Zuletzt nahm er einen ersten Preis beim zweiten Polnischen Hornwettbewerb in Łódź entgegen.


3. Dániel Ember

Ungarn

Biografie

Dániel Ember wurde 1982 in Debrecen (Ungarn) geboren. Von 1996 bis 200 besuchte er die Zoltán Kodály Musikoberschule in seiner Geburtsstadt und lernte bei Miklós Kökényessy. Von 2000 bis 2005 war er an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest bei Ferenc Tarjáni. Danach besuchte Dániel Ember bis 2007 die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Dort war Stefan de Leval Jezierski sein Lehrer. Von 2010 bis 2011 studierte Dániel Ember an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin bei Prof. Marie Luise Neunecker. Von 2001 bis 2003 spielte der Hornist beim Dohnányi Ernö Symphonisches Orchester in Budapest (3./1. Horn). Von 2003 bis 2005 war er Mitglied im Ungarischen Telekom Symphonisches Orchester Budapest als (1./3. Horn) und seit 2007 ist er Solo-Hornist im Philharmonischen Staatsorchester der Staatsoper Hamburg. Meisterkurse besuchte er bei Ab Koster, Marie Luise Neunecker, István Vincze, Ádám Friedrich sowie Frank Lloyd. Außerdem ist Dániel Ember Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. So gewann er etwa beim Paxman Internationalen Hornwettbewerb 2002 in London den ersten Preis. Auch den III. Internationalen Jan Koetsier Blechbläser Quintett Wettbewerb gewann er 2003 als erster Preisträger. Einen Sonderpreis erhielt er beim Internationalen Hornwettbewerb 2004 in Telfs (Österreich). Desweiteren erhielt er den 1. Preis des III. Internationalen Blechbläser Quintett Wettbewerb in Jeju (Süd-Korea). 2004 erhielt Dániel Ember den 2. Preis beim Passauer Internationalen Blechbläser Kammermusik Wettbewerb und 2010 den 2. Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München. Beim Internationalen Solistenwettbewerb 2011 in Birkfeld (Österreich) war Dániel Ember dritter Preisträger.

Tuba


1. Vikentios Gionanidis

Griechenland

Biografie

Vikentios Gionanidis wurde am 12. November 1988 in Korfu (Griechenland) geboren. Von 1998 bis 2004 hat er Musik (Theorie, Schlagzeug, Bariton und Tuba) beim Bläserorchester „Mantzaros“ und von 2004 bis 2007 Harmonie bei Prof. Anastasios Kasianis (Diplom) und Tuba bei Georgios Rarakos am Konservatorium Korfu in Griechenland studiert. Neben seinem Studium spielte Vikentios Gionanidis bereits mehrfach Solokonzerte mit dem Bläserorchester „Mantzaros“. Er hat als Solist mit dem Folkwang Kammerorchester Essen und mit den Düsseldorfer Symphonikers musiziert. In Saison der 2011/2012 wird er Solokonzerte mit dem Thessaloniki State Symphony Orchestra und mit den Göttinger Symphonikers spielen. Im September 2010 war er 1. Preisträger des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs in Düsseldorf. Außerdem hat er den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik gewonnen. Im Mai 2011 gewann Vikentios Gionanidis den 2. Preis beim Hochschulwettbewerb in Lübeck. Meisterkurse besuchte der Tubist bei Hendrik Jan Renes, Walter Hilgers und Jens Bjørn-Larsen. Seit September 2010 ist er Praktikant beim Göttinger Symphonie Orchester. Seit Oktober 2007 studiert Vikentios Gionanidis Tuba an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Prof. Jens Bjørn-Larsen.


3. Simon Wildman

USA

Biografie

Simon Wildman wurde am 18. Juli 1986 in Morgantown/West Virginia (USA) geboren. Er studiert derzeit an der University of Georgia (Doctor of Musical Arts). Er hat bereits einen Master of Education der Ohio University. Außerdem absolvierte er bereits ein Jahr des Studiums Master’s in tuba performance an der Penn State University und besitzt ein Bachelor’s Degree in Tuba Performance der gleichen Universität. Er nahm vorwiegend Unterricht bei David McCollum, Velvet Brown, Jason Smith und David Zerkel. Vor kurzem war Simon Semi-Finalist der U.S. Marine Band audition. Er gewann die beiden UGA und OU Concerto competitions, in denen er Bozza’s Concertino und Vaughan Williams’s Concerto for Bass Tuba spielte. 2009 gewann Simon Wildman ein Probespiel des Dayton Philharmonic Orchestra. Ebenso war er Finalist und Semi-Finalist bei Probespielen am Youngstown und am New Jersey Symphony orchestra.


3. Rubén Durá De Lamo

Spanien

Biografie

Rubén Durá de Lamo wurde 1986 in Spanien geboren. Seinen ersten Tuba-Unterricht erhielt er im Alter von 14 Jahren bei Jesus Ma Jara Torres an der Musikschule „C.P.M. Ruperto Chapi“ in Elda und „C-P.M. Ciutat d’Elx“, beide in Alicante (Spanien). Im Jahr 2007 siedelte er nach Deutschland über, wo er seitdem bei Prof. Bjørn-Larsen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover studiert. Weitere musikalische Anregungen gaben ihm unter anderem Pablo Fernandez, Mel Culbertson, Roger Bobo, John Stevens, Stephane Laberye, Rex Martin und Arnoud Boukhitine. Als Solist hat Rubén Durá de Lamo den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb Lübeck 2011 gewonnen. Außerdem erhielt er mit dem Ensemble „Schwerpunkt“ im Fach Blechbläser-Ensemble den 1. Preis beim Felix Mendelssohn-Batholdy-Wettbewerb in Berlin 2011. Er hat mit verschiedenen Ensembles und Orchestern gespielt, wie z.B. European Union Youth Wind Orchestra, Stockholm Brassband, Badische Saatskapelle Karlsruhe, Bremer Kammerorchster u.a. Rubén Durá de Lamo ist Praktikant beim Göttinger Sinfonie Orchester und Gründungsmitglied des Tubatet Hannover.