Meisterkurse für Holzblasinstrumente 2013

(ch) Der Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen e. V. wird im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit der Firma Gebrüder Mönnig - Oscar Adler & Co. Holzblasinstrumentenbau GmbH erneut sechs Meisterkurse für Oboe, Englisch-Horn, Fagott und Kontrafagott mit namhaften Professoren in der Musikstadt durchführen.

Gleich der erste Kurs des Jahres, ein Meisterkurs für Oboe mit Prof. Gregor Witt, ist auf besonders großes Interesse bei jungen Oboisten gestoßen. Insgesamt zwanzig junge Musiker aus Deutschland, Estland, Großbritannien, Japan, Lettland, Rumänien, Russland, Spanien, Südkorea und aus der Türkei werden zum Kurs vom 7. bis 11. Januar 2013 anreisen.

Mit Professor Gregor Witt konnte ein international anerkannter Solist und Kammermusiker gewonnen werden. Er spielte in vielen großen Orchestern Deutschlands, u. a. bei den Berliner Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Deutschen Sinfonie Orchester. Heute ist er als Dozent für Oboe an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock tätig und unterrichtet die Oboenklasse und Kammermusik an der Musikakademie in Sevilla. Außerdem gibt Professor Witt internationale Meisterkurse, leitet die Mecklenburgische Bläserakademie als Dirigent und betreut die Studenten der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin. Die Kursteilnehmer werden sich am Ende des Kurses in einem öffentlichen Abschlusskonzert am Freitag, den 11. Januar 2013, um 19.00 Uhr im Foyer der Schuster-Villa (Gebäude der Holzblasinstrumentenbau GmbH Markneukirchen, Pestalozzistraße) vorstellen. Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bereits im Februar werden zwei weitere Meisterkurse für Holzblasinstrumente in Markneukirchen durchgeführt. Prof. Ingo Goritzki wird dabei im Rahmen eines Meisterdoppelkurses für Oboe, Oboe d’amore und Englisch Horn gemeinsam mit Yeon-Hee Kwak unterrichten. Gleich im Anschluss an diesen Kurs werden Prof. Frank Forst (Fagott) und Gernot Friedrich (Kontrafagott) ihr Wissen an junge Studentinnen und Studenten weitergeben.

Sergio Azzolini gibt zum vierten Mal Meisterkurs für Fagott in Markneukirchen

Fagott-Meisterkurs mit Prof. Sergio Azzolini vom 18.-22. Juni 2012

 (cs) Unter dem Thema „Interpretation von Werken der Bach-Familie auf modernen Instrumenten“ wird der italienische Fagottist Sergio Azzolini vom 18. bis 22. Mai 2012 einen Meisterkurs für junge Fagottisten in Markneukirchen geben. Unterstützt wird er dabei von Diego Cantalupi (Theorbe) und Davide Pozzi (Cembalo). Sergio Azzolini setzt sich neben seiner solistischen Tätigkeit auf dem modernen Fagott seit einigen Jahren intensiv mit Alter Musik auf historischem Instrumentarium auseinander. Er war Schüler von Prof. Klaus Thunemann, der bis 2010 mehrfach als Dozent bei Meisterkursen in Markneukirchen tätig war. Sergio Azzolini gewann renommierte Wettbewerbe darunter den C.M. von Weber-Wettbewerb, den Wettbewerb „Prager Frühling“ und den ARD-Wettbewerb. Er ist ständiges Mitglied mehrerer Kammermusikensemble und hatte u.a. auch mehrere Jahre die Leitung der Kammerakademie Potsdam inne. Dem Markneukirchener Publikum ist er nicht nur durch die faszinierenden Abschlusskonzerten der bisherigen Meisterkurse, an denen er stets selbst musikalisch mitgewirkt hat, bekannt, sondern vor allem durch das gefeierte Konzert im Alten Postamt im Jahr 2010.

Für den diesjährigen Meisterkurs hatten sich insgesamt 32 Teilnehmer beworben, von denen nun 14 aus Deutschland, Italien, Japan, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland und Südkorea die Reise nach Markneukirchen antreten werden.

Der Kurs wird erneut vom Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in Zusammenarbeit mit der Firma Gebrüder Mönnig – Oscar Adler & Co. Holzblasinstrumentenbau GmbH Markneukirchen organisiert und bietet neben der rein musikalischen Förderung auch wieder die Möglichkeit Einblicke in den Musikinstrumentenbau zu erhalten.

Die Kursteilnehmer präsentieren sich in einem Konzert am Freitag, dem 22. Juni 2012 um 19.00 Uhr in der Schuster-Villa Markneukirchen, Pestalozzistraße beendet.
Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Es war „erst“ der 32. …!

Fagott-Meisterkurs mit Prof. Frank Forst vom 20.-24. Februar 2012

(gd) – Ein einfacher Rechenfehler führte zu der falschen Behauptung, dass der Meister-Dop-pelkurs mit Prof. Goritzki und seiner Frau Yeon-Hee Kwak bereits der 34. Kurs im Hause Gebr. Mönnig – Oscar Adler & Co. gewesen wäre, nein, der Meisterkurs für Fagott vom 20. bis 24. Februar 2012 mit Prof. Frank Forst aus Weimar war „erst“ der 32.! Trotzdem eine stolze Zahl, die aber in keinster Weise die Mühe und Arbeit, das Engagement und die Begeisterung der Organisatoren dieser Veranstaltungen wiederspiegelt!
Auch Prof. Frank Forst führte als Nachfolger von Prof. Klaus Thunemann bereits zum 4. Male in unserer Stadt einen der im In- und Ausland begehrten Meisterkurse durch. Obwohl zu diesem Kurs letztlich nur 8 Teilnehmer aus 6 Ländern anreisten, war es eine musikalische Weiterbildung auf höchstem Niveau. Die Musikstudenten waren begeistert von der aufgeschlossenen und freundlichen Atmosphäre in der Stadt, in der Firma und natürlich auch im Kurs. Zum traditionellen Abschlusskonzert am Freitag, dem 24.02.2012, in der Schuster-Villa spürte man auch, dass es den jungen Musikern viel Spaß gemacht hat, mit Prof. Forst zu arbeiten und einmal die Produktionsstätten ihrer Instrumente kennenzulernen, und dass sie sich mit ihrer Musik bei den Markneukirchnern bedanken wollten. Und dieses Dankeschön ist auch mit Begeisterung vom zahlreichen Publikum, das nicht nur aus Markneukirchen, sondern auch immer mehr aus anderen Städten extra zu diesem Abschlusskonzert kam, aufgenommen worden.
Ja, es war wieder ein grandioses Konzert, was nicht zuletzt auch der souveränen und einfühlsamen Klavierbegleitung von Yukiko Sano aus Japan zu danken war und zu Recht lang anhaltenden Beifall und somit auch noch eine kleine Zugabe zur Folge hatte!
Prof. Frank Forst gehört zu den Musikpädagogen, die in den Meisterkursen auch das En-semble-Spiel in die Arbeit einbeziehen, und so wurde auch dieser Abend mit einem gemeinsamen Stück eröffnet und beendet. Von Johann Christian Stumpf (1740-1801) erklang zu Beginn das Trio für 3 Fagotte, hier wurden die 3 Stimmen allerdings doppelt besetzt von Frank Forst, der einen aus familiären Gründen vorzeitig abgereisten Teilnehmer aus Russland ersetzte, Federico Loy (ITA), Denise Sun (AUS), Gus Simons (USA), Marcus Meyer (D), der nicht zum ersten Mal hier einen Kurs belegte, und Adrian von Oppeln-Bronikowski (D). Bemerkenswert die Homogenität, die lebendige Gestaltung und das Einfühlungsvermögen der jungen Musiker beim gemeinsamen Musizieren nach so kurzer Zeit!
Nach dem wunderschönen Notturno für Fagott und Klavier von Robert Clérisse (1899-1973), mit sanftem und schönem Ton von Filip Jurjev (LIT) vorgetragen, erklang das Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 von W.A. Mozart (1756-1791). Den 1. Satz interpretierte mit lockerer und virtuoser Spielweise ganz im Mozartischen Geist Gus Simons; den 2. und 3. Satz trug dann Denise Sun auswendig vor und bewies mit ihrer ausdrucksvollen und verinnerlichten Darbietung einen hohen Grad an musikalischer Reife.
Adrian von Oppeln-Bronikowski setzte das Programm dann fort mit dem souveränen Vortrag der Sonate e-moll für Fagott und basso continuo von G. Ph. Telemann (1681-1767). Einen weiteren Höhepunkt im solistischen Teil konnten wir dann mit der Interpretation vom Grand Concerto F-Dur für Fagott und Orchester von J. N. Hummel (1778-1837) – dem längsten Werk der Klassik für Fagott – durch Frederico Loy erleben. Auch bei ihm konnte man die Freude am Musizieren, das musikalische Verständnis für die klassische Musik nachvollziehen, war begeistert vom ausdrucksvollen und virtuosen Spiel.
Einen wunderschönen Abschluss dieses kurzweiligen musikalischen Abends bildeten dann Drei Stücke für Fagott-Quintett von Peter Jansen (*1921) – Scherzo-Nocturno-Burleska – mit Frank Forst, Gus, Denise, Frederico und Adrian, die diese Musik im Sound der dreißi-ger/vierziger Jahre mit viel Spaß an der Sache zu Gehör brachten.
Die kurze Zugabe „Bye, Bye…“ – eine Bearbeitung des Liedes „Auf Wiederseh’n …“ – war die Überleitung zum 2. Teil des Abends, denn man sah sich gleich wieder bei dem traditionellen Imbiss, bei dem man immer wieder mit den jungen Musikern und den Lehrern ins Gespräch kommen kann.
Zum Abschlusskonzert des nächsten Meister-Doppel-Kurses für Oboe mit Prof. Christian Wetzel und Washington Barella am 27.04.2012 wird wieder herzlich eingeladen.

Erster Meister-Doppelkurs für Oboe in Markneukirchen erfolgreich beendet

Fagott-Meisterkurs mit Prof. Frank Forst vom 20.-24. Februar

(gd) – Der 34. Meisterkurs, den der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen e.V. und die Firma Gebr. Mönnig – Oscar Adler & Co. mit Unterstützung zahlreicher regionaler und überregionaler Unternehmen vom 13. bis 17. Februar 2012 durchführten, brachte wieder eine Premiere – zum ersten Mal kümmerten sich in einem Doppelkurs gleich zwei hervorragende Könner ihres Faches um die angereisten 13 jungen und einen junggebliebenen Musiker: Prof. Ingo Goritzki, der als Mitinitiator dieser Meisterkurse hier zum 6. Mal mit großem Erfolg einen solchen leitete und seine Frau Yeon-Hee Kwak. An ihrer Seite als Korrepetitorin die Pianistin Masako Eguchi (Japan), die trotz der schwierigen Klavierliteratur, die sie in kürzester Zeit erarbeiteten musste, die jungen Musiker mit viel Einfühlungsvermögen und Souveränität durch den Kurs und das Abschlusskonzert begleitet hat.
Nach einer sehr arbeitsreichen und kreativen Kurswoche, in der Prof. Goritzki und seine Frau jeden Kursteilnehmer nacheinander bis spät in den Abend hinein „bearbeiteten“, wurde wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, in dem 11 der 14 Teilnehmer aus Spanien, Japan, Korea, Taiwan und Deutschland ihr Können unter Beweis stellten.
Neben immer wieder neuen Gesichtern unter den Zuhörern hat sich auch ein gewisses Stammpublikum herausgebildet, das sicherlich das eine oder andere hier zum Vortrag kommende Musikstück schon des Öfteren gehört hat. Zum einen gehört einiges nun mal zum Standardrepertoire eines jeden Oboisten (z. B.: Mozarts „Konzert für Oboe und Orchester C-Dur“ oder Martinus „Konzert für Oboe und Klavier“) und zum anderen ist die Literatur für dieses Instrument nicht so zahlreich wie z.B. für Violine. Und dennoch ist es immer wieder interessant und bemerkenswert, wie unterschiedlich doch die Interpretation eines Werkes sein kann! Darüber hinaus wird in diesen Abschlusskonzerten auf einem sehr hohen Niveau musiziert, und es ist immer wieder ein musikalisches Erlebnis besonderer Art, mit welch einer Begeisterung, Musizierfreude und musikalischer Reife die jungen Musiker hier agieren und das Publikum in ihren Bann ziehen! Also von Monotonie und Langeweile kann hier auch nach 35 Abschlusskonzerten keine Rede sein!
So auch an diesem Abend des 17. Februars, an dem die sehr junge Linda Zobel (D) mit dem 1. Satz aus der Oboensonate von A. Vivaldi genauso begeisterte wie der etwas reifere Orchestermusiker und Arzt Wolfgang Röckl aus Würzburg mit der sehr anspruchsvollen Sonate für Oboe und Klavier (in memoriam Sergej Prokofjew) von Francis Poulenc. Aber auch ein Eric Gonzáles (ESP), der das zur Entstehungszeit als unspielbar geltenden Oboenwerk von A. Pasculli souverän darbot, eine Monika Wunder (D) mit ihrer reifen Interpretation des 1. Satzes aus dem Oboen-Quartett F-Dur KV 370 von Mozart oder auch Katharina Rosenfelder (D), die bereits im Januar bei Prof. Witt einen Kurs belegte und hier eine sehr lebendige Gestaltung des 1. Satzes aus der Sonate für Oboe und Cembalo g-Moll BWV 1030 von J.S. Bach zu Gehör brachte, zeigten einmal mehr, dass diese Meisterkurse zu einer wunderbaren Tradition und zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt geworden sind und einen wichtigen Meilenstein in der musikalischen Entwicklung der Musikstudenten darstellen. Darüber hinaus ist natürlich die große Internationalität, die hier immer wieder zu verzeichnen ist, nicht nur für die Firma Gebr. Mönnig – Oscar Adler & Co. sondern auch für die Stadt Markneukirchen und die gesamte Region von großem Nutzen!

Kaum waren die jungen Oboisten aus Markneukirchen abgereist, begann bereits am 20.2.2012 ein weiterer Meisterkurs. Prof. Frank Forst aus Weimar unterrichtet eine Woche lang neun Fagottisten aus Australien, Deutschland, Italien, Litauen, Russland und den USA. Er setzt damit als Schüler von Prof. Klaus Thunemann dessen Tradition der Fagott-Meisterkurse im Februar in Markneukirchen fort.
Das Abschlusskonzert zu diesem Meisterkurs findet am 24.02.2012 ebenfalls in der Schuster-Villa, Pestalozzistraße 19, Markneukirchen statt – ich freue mich schon darauf!

Ein Abend mit Überraschungen Abschlusskonzert zum Meisterkurs für Oboe

Ein Abend mit Überraschungen
Abschlusskonzert zum Meisterkurs für Oboe

(gd) – Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen e.V. lud auf Initiative der Firma Gebr. Mönnig – Oscar Adler & Co. auch in diesem noch jungen Jahr 2012 wieder zum dritten Meisterkurs für Oboe mit Prof. Gregor Witt ein – und es kamen 15 Oboisten aus 7 Ländern (Spanien, Italien, Korea, Kuba, Russland, Rumänien und Deutschland), um bei diesem renommierten Oboen-Lehrer, Kammermusiker und Solisten zu lernen.
Das Mitglied der Geschäftsleitung, Matthias Müller, begrüßte die wieder zahlreich erschienenen Zuhörer in einer sehr lockeren, amüsanten Art und machte die Zuhörer gleich auf eine Überraschung des Abends aufmerksam, auf das „ganz neue Ding“, die in dieser Firma entwickelte und gebaute Bassoboe, die bereits von der versierten Oboistin Sabine Kaselow (Berlin) auf einer „taufrischen“ CD getestet und vorgestellt wurde. Die Bassoboe „Gebr. Mönnig“ wurde nach einem neuen Konzept von dem Berliner Instrumentenbauer Ludwig Frank entwickelt. Das mit einem oboenähnlichen Schallbecher gefertigte Instrument aus Ahorn lässt ein größeres Klangspektrum als traditionelle Modelle zu und verfügt über ein großes Tonvolumen. Und so durften die Zuhörer im Laufe des Abends weltweit zum ersten Mal dieses neue Instrument, das eine wahre Bereicherung für die Oboenfamilie ist, live erleben.
Prof. Witt konnte leider in diesem Jahr wetterbedingt nicht seiner sportlichen Leidenschaft des Skilaufens frönen, und so blieb nur eine kleine gemeinsame Wanderung zur Waldschenke. Er meinte aber trotzdem, dass er „gefühlte 10 Mal schon hier wäre“, weil er sich in Markneukirchen und in der Firma „…wie zu Hause fühlt“! Er betonte in seinen einführenden Worten, dass nach dieser „arbeitsreichen, anstrengenden Woche“ keine perfekten Leistungen, sondern „nur“ die Zwischenergebnisse der gemeinsamen Arbeit zu hören sein werden. So wurden die Studenten „ermuntert, Dinge auszuprobieren, neue Dinge zu machen und sich einfach mal was zu trauen“.
Dieses Konzert war zwar recht lang, aber nie langweilig, weil hervorragende Leistungen der jungen Musiker, interessante Experimente und Arrangements und eine abwechslungsreiche Programmfolge die Zuhörer immer wieder begeisterten.
Prof. Witt legt auch stets großen Wert auf das Ensemblespiel, und so konnte man an diesem Abend gleich 4mal diese Musizierweise genießen. Gleich zu Beginn das Brandenburgische Konzert Nr. 1 F-Dur von J. S. Bach (1685-1750), arrangiert für 15 Oboen-Instrumente, 2 Fagotte und Klavier, 1. Satz Allegro. Zwei Angehörige der Firma Mönnig, Christian Gander und Thomas Baudisch (Fagott), unterstützten zu Beginn und am Schluss gekonnt das Gruppenspiel, ohne sie käme man gar nicht mehr aus (so Prof. Witt)! In einem weiteren Ensemblespiel wurde der sehr souverän musizierenden Russin Tatjana Maljarowa die Aufgabe übertragen, im Konzert für Oboe und Orchester C-Dur von W.A. Mozart (1756-1791), 1. Satz in einer Bearbeitung für 3 Oboen und Englischhorn den Solopart und gleichzeitig die musikalische Leitung zu übernehmen – beides setzte sie überzeugend um!
Höhepunkte in den solistischen Darbietungen waren ohne Zweifel Auszüge aus dem Concerto „La Favorita“ for oboe and piano von Antonio Pasculli (1842-1924), brillant dargeboten von Jiyuong Kim (KOR), und der souveräne Vortrag von Iulian Vecliuc (ROM) mit Auszügen aus Temporal Variations for oboe and piano von B. Britten (1913-1976).
Der Abend klang dann wieder aus mit Jazzy Ideas von Augustin Lehfuss (*1963 in Wien) – uraufgeführt in Markneukirchen 2011. Ein schmissiges, interessant arrangiertes Bläserstück für 5 Oboen, 2 Englischhörner, Bassoboe, Fagott und Klavier, mit viel Musizierfreude gespielt, begeisterte, so dass die Zuhörer noch eine Zugabe „erzwangen“ – die Ballade für Double Reeds, ebenfalls von A. Lehfuss.
Bei einem gemütlichen kleinen Bankett mit interessanten Gesprächen und Kontakteknüpfen wurde dieser schöne Abend – wie üblich – beendet.
Ein „Meister-Doppel-Kurs“ mit Prof. Ingo Goritzki und seiner Frau Yeon-Hee Kwak findet vom 13.02. bis 17.02.2012 statt. Ein Kommen zum Abschlusskonzert am 17.02. lohnt sich!!