Finale Trompete 2014

(gd). – Und wieder ging ein Wettstreit zu Ende, und die drei Besten der 33 zu Beginn angetretenen jungen Trompeter trafen sich zum alles entscheidenden Finale. In diesem „Triell“ wurden sie sekundiert vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der einfühlsamen Leitung seines Dirigenten Lutz de Veer.

Als Pflichtstück im Orchesterfinale stand das Concerto a tromba principale E-Dur von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837). Neben dem Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Joseph Haydn gehört das 1803 komponierte Trompetenkonzert von Hummel zum absoluten Standardrepertoire der Trompeter. Seine Kompositionen stehen stilistisch unter dem Einfluss Mozarts, Salieris und Albrechtsbergers, bei denen der junge Johann Nepomuk seine kompositorischen Fähigkeiten vervollkommnete. Von 1804 bis 1811 war er als Nachfolger Joseph Haydns als Kapellmeister beim Fürsten Esterházy und ab 1819 als Hofkapellmeister in Weimar angestellt.

Sein Trompetenkonzert ist reich an virtuosem Beiwerk und wurde von der leicht ansprechenden Wiener Klappenmechanik stark beeinflusst. Es verlangt auch heute noch –  trotz der modernen Ventilmechanik – vom Solisten ein hohes Maß spieltechnischer und gestalterischer Fähigkeiten und ist somit wahrlich bestens geeignet für das Finale eines in solch hohem Niveau verlaufenden Wettbewerbes.

Der erste Kandidat im Orchester-Finale war Fabian Neuhaus. 1990 in der Schweiz geboren, begann er im Alter von sechs Jahren mit dem Trompetenspiel. Zu seinen Lehrern gehörte unter anderem sein Vater und anschließend von 2006-2009 der Trompeter und Musikpädagoge Dani Haus.Sein Studium absolvierte er bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Musikhochschule Basel, wo ihm das Diplom im Sommer 2012 mit Auszeichnung überreicht wurde. Er konnte an verschiedenen internationalen Wettbewerben Erfolge erzielen, wie der Gewinn des Sonderpreises der besten Interpretation der Auftragskomposition im Fach Trompete am Internationalen ARD-Wettbewerb 2011 in München oder Preisträger des internationalen Aeolus-Wettbewerbs Düsseldorf 2010. Seither trat er als Solist mit den Düsseldorfer Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester, dem Philharmonischen Orchester Erfurt und dem Basler Sinfonieorchesters auf. Seit 2012 ist Fabian Neuhaus Solo-Trompeter in der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Er zeigte mit seinem kraftvollen, virtuosen Spiel, dass er zu Recht im Finale stand, und konnte trotz kleiner „Aussetzer“ – kein Wunder nach diesen harten Anforderungen in den einzelnen Auswahlrunden(!) – das recht zahlreiche Publikum überzeugen.

 

Als zweite im Bunde zeigte dann Serena Basandella aus Italien ihr Können.

Sie wurde 1989 geboren und studierte an der Musikhochschule „J. Tomadini“ bei Diego Cal und Marco Braito in Undine, wo sie 2011 ihr Diplom cum laude abschloss. Weiterführende Studien führten Sie an die Hochschule für Darstellende Kunst Mannheim zu Günther Beetz.

Seit dem Jahr 2000 gewann sie Preise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter den dritten Preis in Povoletto und in Aymavielles sowie erste Preise in Chieri und im Contest „Lilian Caraian“ in Triest.  Sie war Mitglied verschiedener Orchester in Italien und wirkte dort auch als Solistin. Darüber hinaus arbeitete sie mit mehreren Organisten zusammen. Sie  absolvierte Fernseh-, Radio- und CD-Aufnahmen und nahm an Meisterkursen u.a. bei Gabriele Cassone, Max Sommerhalder, Markus Stockhausen und Giancarlo Parodi teil. Seit 2012 ist sie im Orchestra Haydn di Bolzano e Trento tätig.

Frau Basandella spielte nicht wie ihre beiden Kollegen eine E-Trompete, sondern eine C-Trompete, was – wie mir ein Fachmann versicherte – in der im Konzert vorgegebene Tonart E-Dur um einiges schwieriger ist. Sie bevorzugte eine recht introvertierte Interpretation dieses Trompetenkonzertes. Mit lyrisch, fast schon zarten Klängen vor allem im 2. Satz, mit einer sehr differenzierten Dynamik und exzellenter Technik stand sie ihrem Vorgänger in keinster Weise nach.

Als dritter Finalist kam Viktor Spáth auf die Bühne. Er wurde 1984 in Ungarn geboren und studierte an der Musikakademie in Budapest bei Tamás Velenczei. Nach seinem Abschluss im Jahr 2008 verbrachte er ein Jahr an der von Herbert von Karajan gegründeten Orchesterakademie der Berlin Philharmoniker. Zwischen 2009 und 2012 war er in der Staatskapelle Weimar tätig, und seit August 2012 ist er Solo-Trompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Er konnte mit seiner ausgereiften Interpretation, mit seiner gestalterischen Vielfalt und seinem souveränen Spiel ebenfalls überzeugen und bekam für seinen Vortrag viel Applaus.

Für die internationale Jury war es im Anschluss bestimmt recht schwer, eine objektive und gerechte Entscheidung über die Platzierung zu treffen. Aber nach einer guten halben Stunde war es dann soweit, und Prof. Peter Damm, Präsident des IIW Markneukirchen für Blasinstrumente, gab, nachdem er sich bei den Juroren für die verantwortungsvolle, konzentrierte Arbeit bedankt hat, die Ergebnisse bekannt:

 

1. Preisträger                                   Viktor Spáth (Ungarn)

2. Preisträger                                   Fabian Neuhaus (Schweiz)

3. Preisträgerin                                               Serena Basandella (Italien)

 

Allen Preisträgern die herzlichsten Glückwünsche und alles Gute für ihren weiteren persönlichen und künstlerischen Werdegang!

Finale Klarinette 2014

(gd). – Es ist durchaus verständlich, wenn in einem Instrumentalwettbewerb neben der Trompete auch die Klarinette steht, auch wenn ersteres aus Blech und das zweite aus Holz besteht. Weil dieses Holzblasinstrument im mittleren und hohen Register einen lauten, klaren Klang hatte, der an eine Barocktrompete  (wegen des „Clarinspiels“ auch als Clarino bezeichnet) erinnerte, wurde es als Clarinetto, also kleine Trompete bezeichnet.

Auch der Wettbewerb im Fach Klarinette stellte an die Teilnehmer höchste Anforderungen, und die Besten haben sich durchgesetzt und mussten nun – wiederum an der Seite des Phil-harmonischen Orchesters unter der souveränen Leitung seines Dirigenten GMD Lutz de Veer – noch einmal ihre ganze Konzentration und Musikalität aufbringen, um sich im Finale behaupten zu können.

Gegenstand des Triells war das Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791),sein letztes Instrumentalwerk, vollendet 1791, zwei Monate vor seinem Tod. Dieses Solokonzert gliedert sich in 3 Sätze (Allegro – Adagio, das sehr bekannt und beliebt ist – Rondo allegro im 6/8-Takt) und ist vor allem durch die hohen technischen und gestalterischen Anforderungen der Sätze 1 und 3 als Werk für ein Finale bestens geeignet.

Als erster Finalist kam der im Jahre 1990 in Baden-Baden geborene Patrick Alexander Hollich (Deutschland) auf die Bühne. Er spielte u.a. als Solo-Klarinettist mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Seit 2009 studiert er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Norbert Kaiser. Patrick Hollich ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Innerhalb von sieben Jahren feierte er mehrere erste Bundespreise in Solo, Duo und Kammermusik. Im Jahre 2009 erreichte er den ersten Preis im Internationalen Lions-Club-Wettbewerb. Drei Jahre darauf gewann er einen Förderpreis beim Deutschen Musikhochschulwettbewerb in Düsseldorf mit dem Dezett-Ensemble der Musikhochschule Stuttgart. Zu seinen solistischen Erfahrungen zählen zahlreiche Konzerte als Solist mit dem Lehrerorchester Freiburg, dem Sinfonieorchester Ludwigsburg, der Philharmonie Baden-Baden und dem Rundfunkorchester Bukarest. Er ist auch ein aktiver und engagierter Schlagzeuger.

Seine Interpretation des Mozart-Konzertes war gekennzeichnet von einer lockeren Verspieltheit, einer differenzierten Tongebung und einer etwas zurückhaltenden Virtuosität. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Vortrag auch Mozart gefallen hätte.

Der nächste war dann Woo Yun Kim (Südkorea). Er wurde 1992 geboren. Nachdem er 2011 seinen Abschluss an der High School of Arts in Seoul bei Chang Hee Lee und Myhung Jin Lim machte, studiert er jetzt an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Ralph Manno. Während seiner High School-Zeit nahm er an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil. So spielte er beispielsweise 2012 im „Concorso Internazionale di Musica Marco Fiorindo“ als Finalist, war im Halbfinale des Internationalen Gheorge Dima Wettbewerbs sowie beim internationalen Klarinetten-Wettbewerb Risbon. Beim internationalen Musikwettbewerb Peking gewann er den dritten Preis und erreichte beim internationalen Klarinetten-Wettbewerb „Saverio Mercadante“ den zweiten Preis. Im Jahre 2009 gab Woo Yun Kim ein Konzert in der „Kumbo Art Hall“ und spielte 2011 in der „Ceramic Palace Hall“.  2013 trat er mit dem Beijing Symphony Orchestra auf.

Ihm merkte man die Aufregung etwas an, doch war auch sein Spiel sehr virtuos, und besonders im 2. Satz konnte er die sprichwörtliche asiatische Reserviertheit ablegen und ein wunderbares ausdrucksstarkes Adagio gestalten.

Da aller guten Dinge nun mal drei sind, so stellte sich auch noch Bettina Aust (Deutschland), die 1988 In Düsseldorf geboren wurde und bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck studierte, der internationalen Jury. Im Februar 2013 hat sie ihr Diplom bei Johannes Peitz an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover absolviert. Zudem hat sie 2011 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris bei Pascal Moragues studiert.   Mit dem „Rheingold Trio“ und dem „Duo Aust“ konzertiert sie deutschlandweit und machte Rundfunkaufnahmen für den NDR, SWR, WDR, den Deutschlandfunk und das Deutschlandradio. Bettina Aust spielt in Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Gustav Mahler Jugendorchester und der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.

Ihre souveräne Virtuosität und kontrastreiche Gestaltung der Ecksätze und das ausdrucks-starke, beseelte und spannungsvolle Adagio begeisterten die Zuhörer.

Drei Solisten ergaben drei unterschiedliche Interpretationen, auf die sich das Orchester in gekonnter Weise einstellte und in eine wunderbare Zwiesprache mit dem jeweiligen jungen Künstler trat!

Nach einer Beratungspause der internationalen Jury von ca. 30 Minuten trat wiederum Prof. Peter Damm ans Mikrofon, bedankte sich auch hier bei der Jurorin und den Juroren für ihre geleistete, verantwortungsvolle Arbeit und gab dann das mit Spannung erwartete Ergebnis bekannt:

Den 1. Preis im Fach Klarinetteerrang mit ihrer überzeugenden Interpretation  Bettina Aust (Deutschland). Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, und somit errangen sowohl Patrick Alexander Hollich (Deutschland) als auch Woo Yun Kim (Südkorea) jeweils einen 3. Preis.

Allen Preisträgern die herzlichsten Glückwünsche für ihren Erfolg und alles Gute für ihre weitere persönliche und musikalische Entwicklung. 

Fagottkonzert mit Prof. Frank Forst 2014

(gd) – Erstmalig fand am 17. Februar 2014 auch zu Beginn eines Meisterkurses in der Schuster-Villa ein Konzert statt, das gern zur Tradition werden könnte. Prof. Frank Forst von der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar, der diesen Meisterkurs für Fagott in dieser Woche hier in Markneukirchen leitet, und seine Frau Yukiko Sano als Korrepetitorin stellten sich musikalisch einem kleinen aber sehr interessierten Publikum vor.

Es war, wie Prof. Forst betonte, ein etwas ungewöhnliches Programm für einen Fagott-Konzertabend, denn er spielte ausnahmslos Werke, die sich vom „normalen“ Fagottrepertoire unterscheiden, die nicht nur beim Musikkonsumenten, sondern auch bei den Fagottisten relativ unbekannt sind.

Zu Beginn erklang eine Reminiszenz über La Traviata für Fagott und Klavier von Luigi Orselli, einem der bekanntesten Fagott-Virtuosen des 19. Jahrhunderts. Bereits in diesem ersten Stück begeisterte Prof. Forst mit einer wunderbaren weichen Tongebung bei der Darstellung des Bel-canto-Gesangs der italienischen Oper die Zuhörer.

Auch im nächsten Werk, Phantasie (Ernst und Scherz) von Max Zenger (1837-1911), einem spätromantischen Komponisten, bewies Frank Forst seine herausragenden Fähigkeiten, diese Gegensätze von Ernst und Scherz bis in die feinsten Nuancen musikalisch umzusetzen und zu gestalten.

Ein Nocturno aus Drei Charakterstücke op.83 von Ignaz Lachner (1807-1895), einem deutschen Komponisten und Dirigenten, die erst 2006 im Druck erschienen sind, ließ so manchen Zuhörer ins Träumen geraten. Die verschiedenen Gemütslagen – liedhaft, bewegt, sehnsuchtsvoll, verträumt – wurden mit einer sehr in sich gekehrten Spielweise, in einer wunderbaren Stimmungsmalerei von Prof. Forst dem entrückten und -zückten Publikum nahe gebracht.

Nach drei romantischen Werken erklang dann noch ein ganz neuzeitliches Werk, die Sonate für Fagott und Klavier von Leo Eylar (*1958), die der amerikanische Komponist und Dirigent seinem Freund Frank Forst widmete. Eine bewegende Zwiesprache zwischen Fagott und Klavier, in der die Grenzen des ausschließlich aus Holz hergestellten Fagotts, das Prof. Frank Forst spielt und dessen Entwicklung in der Firma Gebr. Mönnig er begleitete, ausgelotet werden, nahm die Zuhörer gefangen. Eine beeindruckende Performance, in der der Fagott-Solist und die Pianistin die verschiedensten Stimmungen förmlich durchlebten und mit einem furiosen Finale das Konzert beendeten.

Es war ein Konzerterlebnis der Extraklasse, das einfach Lust auf mehr macht! Ein herzliches Danke an Prof. Frank Forst und Yukiko Sano für dieses Musik-Erlebnis!

 

Meisterkurs für Fagott mit Prof. Frank Forst in Markneukirchen

(cs) Direkt im Anschluss an den Meisterkurs für Oboe mit Prof. Ingo Goritzki und Yeon-Hee Kwak, der vom 10. bis 14. Februar in Markneukirchen stattfand, wird ein weiterer langjähriger Dozent der Markneukirchener Meisterkurse, Prof. Frank Forst aus Weimar, sein Wissen in einem Kurs für Fagott an junge, besonders talentierte Musiker weitergeben. Vom 17. bis zum 21. Februar wird er dabei durch die Pianistin Yukiko Sano unterstützt.

Beide Musiker laden darüber hinaus zu einem Solistenkonzert am Montag, den 17. Februar, 19.00 Uhr in die Schuster-Villa (Firma Gebrüder Mönnig) an der Pestalozzistraße ein. Der Eintritt ist frei.

Frank Forst wurde 1969 in Aalen geboren und erhielt dort mit elf Jahren seinen ersten Fagottunterricht. Er gewann er 1987 den ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. 1989-1992 folgte ein Studium an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Klaus Thunemann, ebenfalls durch Meisterkurse in Markneukirchen gut bekannt. 1991 wurde Frank Forst Preisträger des internationalen Musikwettbewerbs „Prager Frühling“ und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs mit anschließender Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Von 1990-1992 war er außerdem Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. 1992 wurde er als Solofagottist an das Berliner Sinfonie-Orchester (heute: Konzerthausorchester Berlin) verpflichtet und 1997 begann zusätzlich eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg als Solofagottist. 1996 übernahm er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule „Hanns Eisler“, Berlin als Assistent von Prof. Klaus Thunemann und zum Wintersemester 2002/03 eine eigene Fagottklasse an der Musikhochschule „Franz Liszt“, Weimar. Mit Beginn des Wintersemesters 2003/04 wurde er dort zum Professor berufen. Frank Forst ist unter anderem als Solist mit Orchestern wie dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Bremen, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Camerata Euopaea, dem California Youth Symphony Orchestra und dem Neuen Berliner Kammerorchester aufgetreten. Daneben gibt er Meisterkurse in Ländern wie Deutschland, Griechenland, Luxembourg, Ungarn, Spanien, China, Japan und den USA. Er ist Mitglied des Euphorion-Ensembles.

Der Meisterkurs wird erneut vom Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in Zusammenarbeit mit der Firma Gebrüder Mönnig Holzblasinstrumente GmbH Markneukirchen organisiert. In einem Abschlusskonzert am Freitag, dem 21. Februar 2014 um 19.00 Uhr werden die Teilnehmer in der Schuster-Villa Markneukirchen, Pestalozzistraße ihr Können noch einmal vorstellen. Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Meister-Doppelkurs für Oboe mit Prof. Ingo Goritzki und Yeon-Hee Kwak in Markneukirchen

(cs) Bereits seit 2006 ist Prof. Ingo Goritzki jährlich einmal in Markneukirchen zu Gast und gibt im Rahmen eines Meisterkurses sein umfangreiches musikalisches Wissen und seine wertvollen Erfahrungen an junge Oboistinnen und Oboisten aus aller Welt weiter. Zum nunmehr dritten Mal wird er dabei vom 10. bis 14. Februar 2014 von der herausragenden Oboistin Yeon-Hee Kwak unterstützt.

Geboren in Südkorea ging sie nach ihrem Studium in Seoul zur weiteren Ausbildung nach Deutschland. Sie wurde mehrfach Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und erhielt innerhalb weniger Jahre zwei Mal den Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik“. Von 2000 bis 2008 war Yeon-Hee Kwak Stellvertretende Solo-Oboistin im Münchner Rundfunkorchester und Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Heute ist sie als Solistin, Pädagogin und Jurorin internationaler Musikwettbewerbe weltweit tätig.

Prof. Ingo Goritzki begann seine musikalische Laufbahn zunächst mit der Querflöte, wechselte dann zur Oboe und errang namhafte Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er war Solo-Oboist im Symphonieorchester Basel/Schweiz und bei Radio Frankfurt/Main. Nach 10-jähriger Orchestertätigkeit wechselte er schließlich als Professor an die Musikhochschulen Hannover und Stuttgart. Er gibt Meisterkurse und ist kammermusikalisch und solistisch ebenso international aktiv.

Insgesamt werden 17 Teilnehmer aus Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Japan, Polen, Portugal, Österreich, Russland, und Südkorea zum Kurs vom 10. bis 14. Februar 2014 erwartet. Der Meisterkurs wird erneut vom Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in Zusammenarbeit mit der Firma Gebrüder Mönnig Holzblasinstrumente GmbH Markneukirchen organisiert und bietet damit neben der rein musikalischen Förderung auch die Möglichkeit Einblicke in den Musikinstrumentenbau zu erhalten.

Der Meisterkurs für Oboe wird von den Teilnehmern mit einem Konzert am Freitag, dem 14. Februar 2014 um 19.00 Uhr in der Schuster-Villa Markneukirchen, Pestalozzistraße beendet. Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.