Der 45. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in den Fächern Oboe und Posaune ist eröffnet
(gd) - Nach der Wettbewerbsfanfare von Gerhard Paul, gespielt von Mitgliedern des Stadtorchesters Markneukirchen, wurde am Donnerstag, dem 06. Mai 2010, um 19.00 Uhr, vom Präsidenten des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen für Blasinstrumente, Prof. Peter Damm, und dem Bürgermeister der Stadt Markneukirchen, Andreas Jacob, dieser weltweit anerkannte Instrumentalwettbewerb eröffnet.
Herzlich begrüßte der Bürgermeister den Wettbewerbspräsidenten, die 149 Teilnehmer aus 31 Ländern, (77 Teilnehmer für Oboe und 72 für Posaune) die Juroren, die Korrepetitoren und die zahlreichen Gäste. Markneukirchen sei geschmückt für dieses große Musikereignis nicht nur mit den Fahnen der teilnehmenden Länder, sondern auch wie in jedem Jahr mit wundervoll ausgestalteten Schaufenstern zum Thema Instrumentenbau und Musik. Er wies auf die über dreihundertjährige Tradition des Orchesterinstrumentenbaus in dieser Stadt hin und forderte die jungen Musiker und die Juroren auf, die Gelegenheit zu nutzen, „um einmal das Entstehen, das Herstellen eines, ihres Instrumentes zu beobachten. Schauen Sie den Handwerkern über die Schultern und fachsimpeln Sie mit den Meistern. Diese Gespräche sind bestimmt von beiderseitigem Nutzen!“
Im Weiteren bedankte er sich bei den Gönnern und Sponsoren für die finanzielle Unterstützung dieses Wettbewerbes. Hier wären u.a. zu nennen: der Kulturraum Vogtland-Zwickau; die Kulturstiftung des Freistaates Sachsens; der Vogtlandkreis, die Stiftung der Sparkasse Vogtland, enviaM, der MDR, die Wernesgrüner Brauerei, die Bad Brambacher Mineralquellen u.v.a. Ein großes Dankeschön ging auch an die Mitarbeiter des Rathauses, Frau Schlegel, Frau Schmidt und Frau Grumbach, in deren Händen die gesamte Organisation dieses Wettbewerbes liegt. Ein großes Arbeitspensum war und ist noch zu bewältigen bis zum Preisträgerkonzert am 15.05.2010!
Dann ergriff Prof. Peter Damm das Wort und hob Markneukirchen als Treffpunkt junger Künstler aus vielen Ländern hervor und kennzeichnete diesen Wettbewerb als einen „Magneten für Instrumentalisten aus dem In- und Ausland, die hier Gelegenheit finden, ihr Können zu präsentieren, es nach internationalen Maßstäben zu messen“. Der Wettbewerb sei ein Ort der Begegnung, des Gedankenaustausches, der persönlichen künstlerischen Standortbestimmung, Wegweiser und Meilenstein der musikalischen Entwicklung, er solle aber auch anregen, an sich und seinen Leistungen zu formen und zu arbeiten.
Mit Spannung wurde dann die Auslosung der Auftrittsreihenfolge der einzelnen Teilnehmer erwartet. Und da Prof. Damm als „Glücksfee“ fungieren durfte, zog er natürlich auch das „D“ wie Damm! Mit diesem Buchstaben geht es dann im Wettbewerb los, und alle anderen folgen in alphabetischer Reihenfolge.
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